Atogepant ist verschreibungspflichtig und wurde bisher ausschließlich zur Prophylaxe eingesetzt. Eine Studie hat gezeigt, dass es bei Migräneattacken besser gegen Schmerzen und weitere Symptome wie Licht- oder Geräuschempfindlichkeit wirkt als ein Scheinmedikament ohne Wirkstof. Ärztinnen und Ärzte können es zur Akutbehandlung verschreiben, wenn andere Medikamente nicht wirken – dann werden die Kosten auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wer das Mittel bereits zur Prophylaxe verordnet bekommt, sollte sich zur Akutbehandlung ärztlich beraten lassen.
Gute Nachrichten für Menschen mit Migräne
Aktuelles 07.10.2026
Die EU-Kommission hat ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atogepant zur Akutbehandlung von schwerer Migräne zugelassen